Van (Vietnam), TNGS in Moguntiacum. Ein Roman
Der Roman erzählt von zwölf Rittern, die mit Mut, Klugheit und gütigem Herzen Schwierigkeiten und Entbehrungen überwinden. Und er erzählt von der Stadt Moguntiacum und wie sie vor der drohenden Zerstörung gerettet wird.
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Die Idee zu diesem Buch ist nicht in einem stillen Schreibzimmer entstanden. Sie ist vielmehr direkt aus unserem Masterstudium heraus geboren wurden. Im Rahmen unseres Programms hatten wir die Möglichkeit, in vier verschiedenen Ländern zu studieren, Menschen aus allen Teilen der Welt kennenzulernen und gemeinsam Herausforderungen zu meistern, sowohl im Studium als auch bei der Anpassung an neue Kulturen und Lebensumstände. Das hat mich an die Aventiuren erinnert, die ich aus der mittelalterlichen Literatur kenne: Reisen ins Unbekannte, Prüfungen von Mut und Ausdauer, in der Not entstandene Freundschaften und die ständige Suche nach Orientierung und Sinn.
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Ich habe zunächst die Abenteuer meiner Kommilitoninnen und Kommilitonen gesammelt. Dann habe ich sie in eine Geschichte verwoben, die starke Anleihen bei dem von mir heiß geliebten Prosaroman ‚Fortunatus‘ gemacht hat. Schließlich habe ich alles mit Hilfe von frühmittelalterlichen Bruchstücken illustriert.
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Beim Schreiben stand ich vor vielen Herausforderungen. Nicht nur, weil Deutsch für mich eine Fremdsprache ist, sondern auch, weil ich die Geschichten meiner Klassenkameraden mit Elementen aus dem Roman „Fortunatus“ verbinden und dabei ihre Erfahrungen und Gefühle einfließen lassen musste. Wenn ich jetzt zurückblicke, fühle ich mich sehr dankbar dafür. Sowohl das Buch als auch der Schreibprozess sind zu einer Erinnerung an meine Zeit in Mainz geworden.
Die Rechte für die Projektinhalte liegen bei den jeweiligen Studierenden.
